Hier findet ihr eine Übersicht der Aktionen während der Bildungsstreikwoche. Das vollständige Programm gibt es auch als PDF

Montag
10 Uhr fakultätsweite Vollversammlungen
12 Uhr gemeinsames Treffen auf dem Albertus Magnus Platz
16 Uhr offene Infoveranstaltung und Sprechstunde des Ermittlungsausschusses im Protestcamp (Wiese vor der großen Mensa)
19 Uhr offenes Plenum zur Gestaltung der Bildungsstreikwoche im Protestcamp

Dienstag
12 Uhr Offenes Plenum Aktionsplanung für Donnerstag im Camp
14 Uhr Workshop: Buttons herstellen im Camp
nach dem Improtheater: Pyranha stellt sich vor und offenes Treffen im Camp

Mittwoch
10 Uhr Demo,  Startpunkte siehe Homepage

Donnerstag
evtl. Aktion zivilen Ungehorsams – achtet auf weitere Ankündigungen und kommt zum Plenum im Camp

Samstag
13 Uhr landesweite Demonstration und Aktionen zivilen Ungehorsams
Startpunkt: Düsseldorfer Hauptbahnhof

Außerdem finden in der Woche zahlreiche alternative Veranstaltungen und ein buntes Kulturprogramm statt.

4 Responses to “Aktionen und Planungen”


  1. 1 Alice Kohn Juni 17, 2009 um 7:53 am

    Liebe kölner Bildungsstreiker,

    der Kampf gegen Studiengebühren und gegen das Bologna-Modell ist eine gute Sache und dass ihr euch für bessere Studienbedingungen einsetzt ist sehr lobenswert. Das finden wir alle.
    Leider jedoch muss man feststellen, dass ihr in der bundesweiten Streikwoche in Köln nichts Vernünftiges auf die Beine gestellt bekommt: Eure Versammlungen und Kundgebungen sind wenig besucht, die Mehrzahl der Studenten geht lieber weiterhin in die Vorlesungen, eure Zelte auf den Wiesen hinter dem Hauptgebäude stehen leer und die Zuhörer eurer „12-Stunden-Lesungen“ sind an einer Hand abzuzählen.
    Wenn ein paar Leute einen Hörsaal besetzen, der angeblich an diesem Tag gar nicht belegt war, und einen Banner aus dem Fenster hängen, dann groß ankündigen bald das ganze Hörsaalgebäude zu besetzen und der Banner binnen kurzer Zeit wieder abgehängt wird, kann man das nur symbolisch für eure verpatze Organisation sehen, die den Bildungsstreik in Köln zu einer Farce gemacht hat. Und bei euren verzweifelten Versuchen uns Flyer in die Hand zu drücken, bemerkt ihr ja selbst, dass keiner wirklich interessiert ist. Dabei sind wir ja alle eurer Meinung. Bloß warum machen wir nicht mit?
    Ein Grund dafür ist die schlechte Kommunikation zwischen Organisatoren und Studenten. Keiner weiß was wann geschieht. Eure Aktionen werden erst dann kundgegeben wenn sie schon am Laufen sind, oder soll man sagen, einfach nicht laufen.
    Desweiteren lesen sich eure Flyer wie das Parteiprogramm der Linken. Die ersten paar Forderungen sind für uns alle nachvollziehbar, doch dann wird es haarsträubend für jeden, der keine radikale linke Meinung besitzt.
    Kann man solche guten Aktionen wie den Bildungsstreik nicht einfach mal ohne politische Propaganda ablaufen lassen? Kann man als Student der für bessere Studienbedingungen steht nicht einfach mal demonstrieren gehen ohne gleich das Gefühl zu haben manipuliert zu werden?
    Es ist verständlich, dass sich eure Wut gegen den Kapitalismus und gegen die deutsche Wirtschaft wendet. Doch dass ihr dabei viel zu einseitig und engstirnig denkt, beweist diese unglaublich unbedachte und alberne Aktion, die bei mir den Kragen platzen ließ und mich zum Schreiben dieses Kommentares gebracht hat. Wie kann es sein, dass wenn der Präsident der deutschen Bundesbank einen Vortrag zum Thema „Finanzstabilität und Notenbanken“ hält, ein paar gedankenlose Streiker einfach hineinplatzen und in den Vortrag unreflektierte Sprüche über den Sozialismus schreien und alberne Fragen stellen? Da fragt sich doch ein jeder ob ihr noch bei klarem Verstand seid. Was hat der Präsident der deutschen Bundesbank, der laut seiner eigenen Aussage umsonst vorträgt, mit schlechten Studienbedingungen und Studiengebühren zu tun?
    Als Student sollte man in der Lage sein Sachverhalte differenziert zu betrachten. Diese Aktion war einfach völlig am Thema vorbei. Eure Aggressionen scheinen sich gegen alles was einen Anzug und Krawatte trägt zu richten. Das ist lächerlich und von niemandem vertretbar.
    Diese Aktion war wie ihr eurer schnellen Flucht zufolge selbst gemerkt haben müsst, einfach nur dilettantisch, unüberlegt und peinlich. Und leider muss man dies über alles was ihr bis jetzt veranstaltet habt sagen, denn dass euch keiner unterstützen will, bekommt ihr ja gerade am eigenen Leib zu spüren.
    Klar, soll man nicht einfach nur kritisieren ohne selbst konstruktive Vorschläge zu machen:
    Wie wäre es, wenn ihr bei einem nächsten Bildungsstreik die breitere Masse der Studenten in die Planung einbinde, d.h. diese auch wirklich publik macht. Dann entstehen auch wirkungsvolle Aktionen, die strukturierter geplant, besser durchdacht und vor allen Dingen von der breiten Masse getragen werden. Die weniger aktiven Studenten sollte man früher und besser informieren. Einfach mal ein paar Wochen vorher in den neongelben T-Shirts rumlaufen, Signale setzten und uns Studenten direkt ansprechen und freundlich darüber aufklären, was ihr in der Streikwoche alles geplant habt. Dann wissen wir Bescheid und können uns darauf einstellen.
    Damit habt ihr in der Zukunft vielleicht ein bisschen mehr Erfolg, denn im Grunde unseres Herzens sind wir ja mit euch.

  2. 2 bampamperan Juni 18, 2009 um 8:36 am

    meldet euch mal per email falls ihr heute zivilen ungehorsam bei banken plant….

    ein n24 video-journalist hat Interesse darüber zu berichten…

  3. 3 Daniela Juni 19, 2009 um 12:40 pm

    „Wie wäre es, wenn ihr bei einem nächsten Bildungsstreik die breitere Masse der Studenten in die Planung einbinde, d.h. diese auch wirklich publik macht.Dann entstehen auch wirkungsvolle Aktionen, die strukturierter geplant, besser durchdacht und vor allen Dingen von der breiten Masse getragen werden. Die weniger aktiven Studenten sollte man früher und besser informieren. Einfach mal ein paar Wochen vorher in den neongelben T-Shirts rumlaufen, Signale setzten und uns Studenten direkt ansprechen und freundlich darüber aufklären, was ihr in der Streikwoche alles geplant habt. Dann wissen wir Bescheid und können uns darauf einstellen.
    Damit habt ihr in der Zukunft vielleicht ein bisschen mehr Erfolg, denn im Grunde unseres Herzens sind wir ja mit euch.“

    Der Streik wurde publik gemacht, soweit es ging. Man muss bedenken, dass es vergleichsweise nur wenige gibt, die sich wirklich engagieren. Der Großteil guckt nur zu und beschwert sich auch noch, dass die Handvoll Leute die aktiv sind und sich in ihrer Freizeit neben dem Studium Gedanken machen, Planen, Organisieren nicht alle 40.000 Kölner Studis persönlich angesprochen und informiert hat. Wie soll das auch gehen? Die Leute die aktiv sind, machen das ja nicht hauptberuflich sondern haben auch noch andere Sachen zu tun und müssen ebenfalls ihr Studium schaffen. Also hofft man, dass die Leute auch mal von selbst kommen und sich informieren, sich im besten Falle noch beteiligen und eigene Gedanken und Aktionen einbringen, je mehr Leute mitmachen, desto besser kann organisiert, geplant und auch intern diskutiert und weiterinformiert werden. Aber tatsächlich scheinen zwar unsere 40.000 Studenten übermächtig im Streß zu sein, schaffen es aber nicht, das Hamsterrad mal zu verlassen und kritisch zu schauen, ob das Studium, wie es gerade ist, nicht auch anders sein könnte, und ob es auf Dauer sinnvoll ist, die Strukturen so zu belassen, wie sie im Moment sind, und wenn sie zu dem Schluß kommen, etwas läuft falsch, sich mit Gedanken und Hilfe beim Aufklären zu beteiligen. Die meisten haben ja schon Angst (überhaupt, diese ganze Angst die es gibt) mal eine Vorlesung ausfallen zu lassen um nachdenken, lieber lernen sie weiter wie am Fließband den Stoff für die nächste Klausur auswendig. Das ist doch nicht gut und nicht schön so. So sollte doch kein Studium sein. Man sollte beisammensitzen, nachdenken und miteinander über politische, gesellschaftliche, wissenschaftliche Dinge reden. Immerhin geht es uns alle an, wir leben in einer Gesellschaft, wir leben miteinander, nicht gegeneinander. Aber diese Vereinzelung, dieser Leistungskampf jeder-gegen-jeden, jeder muss der Beste sein, auch wenn das gar nicht geht, und es besser wäre, wenn alle gemeinsam füreinander gut, gerecht und reflektiert sind, in dem was sie tun.

    „Kann man als Student der für bessere Studienbedingungen steht nicht einfach mal demonstrieren gehen ohne gleich das Gefühl zu haben manipuliert zu werden?“

    Das Problem ist glaube ich, dass man durch Medien etc. schon soweit manipuliert ist, dass man alles, was irgendwie gegen derzeitige Zustände gerichtet ist, für links und radikal hält. Da sind auf einmal schon die einfachsten Aktionen auf einmal radikal links oder albern links etc. Man wird dahingehend manipuliert, ständig vor ‚links‘ auf der Hut zu sein, aber erkennt nicht, wie ‚rechts‘ (um mal bei den Begrifflichkeiten zu bleiben) unsere derzeitige Politik agiert. Sollte man da nicht auch aufpassen und sich nicht von regierender Seite aus manipulieren lassen?
    Also warum macht man immer denjenigen Vorwürfe, die versuchen etwas zu bewegen? Was ist mit den anderen? Warum stellen die nicht von selbst was auf die Beine? Wer das Gefühl hat, etwas läuft verkehrt, aber bei einer Bewegung, die dieses Gefühl aufgreift nicht mitmachen will. Warum organisiert sich derjenige nicht selbst und macht auch eine Bewegung, die ihm weniger ‚radikal‘ oder ‚links‘ erscheint?

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